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Vierblättrige Einbeere
Die ganze Pflanze ist giftig, besonders in den Beeren,
durch Saponine. Der Genuss mehrerer Beeren kann zu
Brechreiz, Magenkrämpfen und zum Tod durch Atemlähmung
führen. Das Rhizom ist für Gliedertiere und Fische
tödlich giftig. Die Einbeere enthält giftige Saponine:
Steroidsaponine; Glykoside Paridin, Paristyphnin,
Pennogenin. |

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Echter
Seidelbast
Die ganze Pflanze ist durch Daphnin, Merezin und
Daphnetoxin stark giftig. Symptome einer Vergiftung sind
Erbrechen, Krämpfe, Blutungen und Brennen in der Kehle.
Von diesem würgenden und brennenden Gefühl stammt auch
der Name „Kellerhals“, vom mittelhochdeutschen ′kellen′
also quälen. Die enthaltenen Alkaloide wirken
durchblutungsfördernd, weshalb bei Berührung der
frischen Zweige Hautreizungen und blasige Geschwüre
möglich sind. Das enthaltene Daphnin wirkt außerdem
halluzinogen. Früher die Pflanze zur Linderung von Kopf-
und Zahnschmerzen verwendet, die Rinde des Gemeinen
Seidelbastes wurde früher in Essig eingelegt und als
Zugpflaster verwendet. |
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stark vergrössert um die Blattform zu erkennen |
Buchsbaum
Der Buchsbaum enthält rund 70 Alkaloide darunter
Cyclobuxin D. Blätter und Rinde weisen einen
Gesamtalkaloidgehalt von 3% auf. Die L D 50beim Hund für
Cyclobuxin D liegt bei 0,1 mg je kg Körpergewicht bei
oraler Aufnahme. Der Buchsbaum ist somit in allen Teilen
giftig und besonders die Blätter enthalten hochgiftige
Alkaloide. |

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Küchenzwiebel Allium cepa
Die Pflanze bewirkt in jeglicher Form (roh, gekocht,
getrocknet) bei Hund und Katze schwere Vergiftungen. 5 -
10 g pro Kg Körpergewicht führen beim Hund zur Zerstörung
der roten Blutkörperchen. Der Hund reagiert mit Durchfall
und Erbrechen, später folgt Blutarmut, blasse
Schleimhäute, Verweigerung von Wasser und Futter und
Beschleunigung von Herzschlag und Atemfrequenz.
Küchenzwiebel
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